Der NISMonitor,
ein aufklärender Beobachter über die Verbreitung des Elektrosmogs!

„Es ist etwas grundlegend falsch an unserer heutigen Lebensweise.“ und „Für eine weitsichtige Antwort bedarf es nicht nur grösseren Wissens über den Zustand des Planeten und seiner Ressourcen, sondern es muss auch klar sein, dass viele Aspekte unbekannt bleiben werden. Wir müssen den öffentlichen Entscheidungsprozess stärker auf eine ethische Grundlage stellen und eine Sprache verwenden, die unsere moralischen Instinkte und Bedenken besser zum Ausdruck bringen kann.“

„Späte Lehren aus frühen Warnungen“, Europäische Umweltagentur (EUA), 2013

Der NIS-Monitor gibt eine Übersicht der verschiedenen Strahlungsquellen im Bereich der nichtionisierenden Strahlung. Dieser Monitor ist wichtig, da immer mehr neuen Strahlungsquellen entstehen und die meisten Menschen sich der Vielfalt der neuen und bestehenden Quellen nicht bewusst sind. Zudem besteht eine sehr grosse Lücke in der Information betreffend den möglichen gesundheitlichen Auswirkungen seitens Politik, Industrie, Betreiber und erstaunlicherweise den meisten Akteuren im Gesundheitswesen, seien dies Universitäten, Ärzte, Krankenkassen und vor allem involvierte Bundesämter (BAG, BAFU, BACOM)!

NICHTIONISIERENDE STRAHLUNG (NIS)

Unter Nichtionisierender Strahlung (NIS) werden alle statischen und elektromagnetischen Felder im Frequenzbereich von 0 Hz bis ca 750 THz (400nm) zusammengefasst. Das diese Strahlung nicht genügend Energie besitzt  um Atome oder Moleküle zu ionisieren ist ihre Wirkung auf die Gesundheit sehr umstritten. Nichtionisierende Strahlung umfasst UV-Strahlung, sichtbares Licht, Wärmestrahlung (Infrarot), Hochfrequenzstrahlung sowie niederfrequente elektrische und magnetische Felder. Technisch erzeugte nieder- (bis 100 KHz) und hochfrequente (bis 300 GHz) Strahlung wird umgangssprachlich auch als Elektrosmog bezeichnet.

NIEDERFREQUENTE STRAHLUNG

Im Bereich der niederfrequenten Strahlung treten die elektrischen und die magnetischen Felder unabhängig voneinander auf. So werden elektrische Felder durch Spannungen erzeugt und sind immer vorhanden solange ein Ladungsunterschied vorhanden ist. Elektrische Felder können nur vermieden werden, indem das verursachende Gerät oder Leitung spannungsfrei gemacht wird. Im Gegensatz dazu entstehen magnetische Felder nur, wenn der Stromkreis geschlossen ist und ein elektrischer Strom fliesst. Je grösser die Spannung oder der Strom, desto stärker das elektrische Feld respektive das Magnetfeld.

Im Gegensatz zu den niederfrequenten Feldern treten bei der hochfrequenten Strahlung das elektrische und das magnetische Feld immer zusammen auf. Aus diesem Grund spricht man von elektromagnetischer Strahlung (Wellen, Felder), welche im Frequenzbereich zwischen 100 Kilohertz (kHz) und 300 Gigahertz (GHz) angesiedelt ist. Diese Wellen werden im Allgemeinen von einer Antenne abgestrahlt und können Energie und Informationen über grosse Distanzen übertragen. Aufgrund der vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten hochfrequenter elektromagnetischer Felder, besonders für die moderne Kommunikation, sind wir heutzutage von einer Vielzahl verschiedener Sendeanlagen umgeben, die mit unterschiedlichen Leistungen und Frequenzen arbeiten.